Foals – What Went Down

Heute erscheint das lang ersehnte neue Album What Went Down von den Foals.

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Bill Ryder-Jones

Bill Ryder-Jones hat ein neues Album in der Mache West Kirby County Primary, welches am 6.November 2015 erscheinen wird.

Aufgenommen wurde das Album in seinem alten Kinderzimmer in West Kirby (Liverpool) im Haus seiner Mutter. Den letzten Feinschliff bekam es dann in den berühmten Parr Street Studios in Liverpool. Gemixed wurde es von keinem geringeren als James Ford. Wie auch schon bei den Alben zuvor spielt Ryder-Jones alle Instrumente die auf dem Album vorkommen selbst.

Die erste Single des Albums ist Two To Birkenhead seht ihr hier:

 

Wir hoffen ja noch immer auf eine große Deutschland Tour von ihm aber freuen uns jetzt erstmal auf das neue Album.

SCHMUTZKI – Interview am 08.08.2015 auf dem Taubertal Festival

Die Stuttgarter Band SCHMUTZKI startet gerade voll durch.
Anfang Juni warfen sie ihr erstes Album BÄM auf den Markt und ernteten damit durchweg Lob.
Sie touren in Deutschland, Österreich und der Schweiz und sind dieses Jahr auf fast allen Festivals vertreten.
Dazu kommt, dass sie die ganz großen Supporten dürfen ob die Beatsteaks auf Klubtour oder demnächst Die Toten Hosen in einem der größten Stadien der Schweiz.
Diese Jungs mussten wir einfach kennenlernen und so trafen wir SCHMUTZKI zum Interview.
Wir unterhielten uns mit ihnen über Festivals, besonders peinliche Auftritte und die verzweifelte Suche nach einem Proberaum in Stuttgart. BÄM!

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© SCHMUTZKI @ KKT

 
About MusÏc: Wir haben gehört, dass ihr privat auch öfters auf Festivals unterwegs seid?

Beat: Ja, aber jetzt haben wir wenig Zeit dafür. Wir sind von Anfang Juni bis Ende September eigentlich durchgehend auf Festivals und wenn dann mal ein Wochenende dazwischen frei ist, dann haben wir eher Bock etwas anderes zu machen. Aber wir waren jahrelang Festivalgänger also wir kommen aus Konstanz ursprünglich und dort ist das „Southside Festival“ relativ nah und natürlich „Rock am See“ als unser Haus und Hof Festival.

Dany: Auf dem wir dieses Jahr endlich auch spielen.

Beat: Genau, auf dem wir endlich auch spielen. Dort war ich glaube ich zum ersten Mal als ich 8 Jahre alt war oder sowas. Mit meinem Vater und so und ab 15, 16 Jahren waren wir dann jedes Jahr am „Southside Festival“. Ich glaube zwölf Jahre hintereinander.

Dany: Ja „SCHMUTZKI“ gab es da zwar schon, aber wir durften dann irgendwann auch beim „Southside“ spielen, weil wir so einen Wettbewerb gewonnen hatten. Wir haben dann damals schon zum ersten Mal diese Aktion auf dem Campingplatz gemacht. Dort zu spielen und auch die Leute dort ein bisschen zu vereinen, das hat uns auch noch einmal unheimlich weiter gebracht. Vor allem was so das Gefühl für diese Band angeht und auch dieses Gemeinschaftsgefühl mit den Leuten, die uns hören. Das hat uns sehr inspiriert damals und auch gezeigt, dass die Band wirklich vielleicht irgendein Potential hat. Das war uns damals noch gar nicht so wirklich klar. Deswegen ist das ganze Festivalthema für uns nicht nur wichtig um auf der Bühne zu stehen, sondern gibt uns auch ein Stück weit eine Identität für diese Band. Einen Teil davon zumindest.

 
About MusÏc: Als ihr selbst noch privat auf den Festivals unterwegs wart, war der Headliner bei euch der dann der Campingplatz?
 
Beat: (lacht) Also man kam an und dann war schon eher erstmal der Campingplatz der Headliner. Aber ich hab es eigentlich geil gefunden, am Samstag und Sonntag direkt wenn das Gelände aufgemacht hat zum „auskatern“ einfach mal rüber zu schlendern und sich irgendwelche Bands die man nicht kennt anzuschauen.

Dany: Ich hab es tatsächlich einmal geschafft drei Tage auf einem Festival zu sein und zwei Bands zu sehen.

Beat: (lacht)

Dany: Aber da hat es auch geregnet und wir hatten eine Bong dabei.

 
About MusÏc: Seid ihr Flunkyball Spieler?

 
Flo: Total.

Dany: Die zwei schon…in der Regel, vermeide ich jegliche sportliche Betätigung. Deswegen halte ich mich da auch tendenziell raus – wurde aber auch schon einige Male genötigt und muss zugeben – das macht schon Spaß.

Flo: Gestern mussten wir in einem schönen Interview mit Film und Fernsehen Flunkyball spielen. Und du (Beat a.d.R.) hast verloren.

Beat: Ich habe verloren.

Dany: Er hat verloren.

Beat: Obwohl ich großkotzig gesagt habe „Ich verliere nie“.

Flo: Nee, das gehört irgendwie dazu. Das ist genau der Campingplatz.

Dany: Wir müssen nur immer ein bisschen aufpassen wenn wir auf den Campingplätzen sind weil wir müssen danach ja noch spielen. Das heißt, wir können uns nicht komplett mit Alkohol aus dem Leben schießen, sondern müssen schon noch einigermaßen frisch von dort zurückkommen. In der Regel tun wir uns schon schwer, aber versuchen uns nicht hinreißen zu lassen, die Trinkspielchen mitzumachen. Sonst wird es bei solchen Temperaturen (heute über 30 Grad a.d.R.) auch nicht mehr möglich sein eine vernünftige Show zu spielen.

 
About MusÏc: Habt ihr für Festival Anfänger irgendwelche Tipps für das erste Festival?

Beat: Sonnencreme ist etwas Gutes, wenn man ganz weiß ist.

Flo: Das erste Festival bei dem wir beide zusammen waren (mit Beat a.d.R.), da waren wir 14 Jahre oder so. Damals hatten wir an sozusagen alles gedacht, aber auch an nichts. Wir hatten nur ein Zelt dabei und massig Bier. Es war brutalst heiß und es war echt so, dass wir so viel schönes Bier hatten und es stand da so am Zeltrand und du konntest es gar nicht anfassen… nicht mal die Dose weil es so geglüht hat. Dann hast du eben doch sehr viel Geld investiert um dir kaltes Bier zu kaufen. Mit den Jahren wurden wir professioneller und hatten immer so kleine Wasserbecken dabei.

Beat: Ja wobei das irgendwann…

Flo: Das hat auch nicht so richtig funktioniert.

Beat: Also meine Empfehlung ist – kenne deine Kondition und sei nicht so früh betrunken weil sonst verpasst du das Beste.

Flo: Genau.

Dany: Das ist ja immer das gefährlich. Du fängst morgens um 10, 11 Uhr an zu trinken aber verträgst vielleicht noch nicht so viel. Dann verpasst du den schönen Abend oder weißt am nächsten Tag nichts mehr davon weil du halt zu früh zu viel gemacht hast. Also da schön raushalten, dass man auch noch im Partyzelt „all nighten“ kann.

 
About MusÏc: Ihr durftet dieses Jahr schon auf den richtig großen Festivals spielen Beispielsweise bei „Rock am Ring“. Gab es für euch Backstage einen „Fanboy“ Moment, also dass ihr richtig große Stars getroffen habt, wie zum Beispiel die „Foo Fighters“?

Beat: Tatsächlich haben wir eigentlich niemanden so wirklich getroffen. Also gerade bei „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ war in dem Moment als wir dort abhingen, niemand so richtig da.

Dany: Ich muss gerade überlegen…

Flo: Man muss sagen, die Backstage Bereiche werden ja auch immer langweiliger und alle sitzen in Badehose rum und haben irgendwelche Flip Flops an.

Beat: Alle sitzen nur rum.

Dany: Das ist wie eine Kantine. Wir haben unsere Momente auf den Zeltplätzen mit unseren Leuten.

Flo: Deshalb verbringen wir gar nicht so viel Zeit im Backstage.

Dany: Klar, dann läuft dort vielleicht mal der Schlagzeuger von den „Foo Fighters“ vorbei und du denkst „wow der Schlagzeuger von den Foo Fighters“ aber dann rennst du da auch nicht hin und penetrierst den irgendwie. Die wollen natürlich auch ihre Ruhe haben. Das ist natürlich schon lustig solche Leute einmal von nah zu sehen.

Flo: Aber heute zum Beispiel an unserem Tisch dort drüben, da sitzen unsere Leute und der „Inge“ von „Against Me“.

Dany: Der hat übrigens gesagt: „aus Aufkleber Bands wird nie was“ wir werden das Gegenteil beweisen. Wir haben ja auch einen Song darüber geschrieben, so ein bisschen über Backstage. Diesen Mythos „Backstage Bereich“ und was da alles so ominöses passiert. Eigentlich ist es doch ganz schön professionell und auch langweilig dort. Deswegen kann man den Leuten eigentlich nur sagen: „seid froh, dass ihr auf der anderen Seite seid, weil da habt ihr viel mehr Spaß“.

 
About MusÏc: Habt ihr musikalische Vorbilder?

Beat: Also klar haben wir musikalische Vorbilder. Wo wir drei uns eigentlich recht sicher sind und auch immer wieder treffen, das ist so bei diesen Kalifornier Punkrock Geschichten. „NOFX“ und wie sie alle heißen.

Dany: Was man halt in den Neunzigern gehört hat. Dabei sind wir voll auf einer Linie. Was wir ziemlich viel hören sind die „Misfits“. Das ist so eine Band bei der wir ziemlich viel Inspiration rausziehen.

Flo: Die „Beatsteaks“.

Dany: Die „Beatsteaks“ auf jeden Fall.

Beat: Es gibt schon viele Bands und wir haben eine große Schnittmenge an Sachen, die wir geil finden. Dann hat aber auch jeder noch seine eigene Sparte mit der die anderen dann nicht wirklich viel anfangen können.

Dany: Ich glaube das Geheimnis ist, wenn du eine Band magst ist es natürlich auch so, dass du zwar Inspiration hast, aber dich dann nicht zu stark an dieser bestimmten Band orientierst. Weil sonst wirst du die einfach kopieren und dann wird es niemanden interessieren was du machst, da es das ja schon gibt. Also ich denke das ist auch unser Rezept, dass wir mit recht unterschiedlichen Einflüssen zusammenkommen und es deswegen auch ein bisschen schaffen, unser eigenes Ding zu machen. Ich denke darauf kommt es auf jeden Fall an – es gibt nicht diese eine Band. Ich zum Beispiel höre wahnsinnig gerne „Queens of the Stone Age“ aber auch härtere Sachen im Metal Bereich und so. Da steckt überall etwas drin was man auch wieder verwenden kann und es hinterher niemanden auffällt.

 
About MusÏc: Was war euer bisher schlimmster Auftritt?

Dany: Also man muss sagen, dass wir sind so eine Band, die bisher einfach Glück hatte. Wir hatten natürlich auch Auftritte, bei denen niemand da war und so…

Flo: Doch wir haben einmal was gemacht. Ich muss sagen, wir hatten einmal die Idee einen WM Song zu machen und dann haben wir einen Playback Auftritt gemacht für einen Radiosender bei dem eigentlich alle nur das Deutschland Spiel schauen wollten.

Dany: Bei so einem Public Viewing Ding in Stuttgart.

Beat: Das war das Schlimmste was wir je gemacht haben.

Flo: Letztes Jahr und dann kamen wir dort an und irgendwie war so – ja ok es gibt keine Monitore. Die Monitore sind ja auch immer für uns da, damit wir auch etwas hören. Weil wenn du spielst, dann hörst du ja nicht was nach draußen geht. Ja und die gab es irgendwie nicht. Und dann gab es dort ebenso ein Playback und wir hatten recht laut auf den Trommeln rumgeklopft. Plötzlich haben wir dann überhaupt nichts mehr gehört und „Beat“ sollte dazu eben noch Playback singen. (lacht)

Dany: Wir konnten nicht live spielen weil das so eine ganz schnelle Geschichte war, bei der man jetzt nicht auch noch ein Schlagzeug oder was weiß ich aufbauen konnte.

Flo: Und es saßen irgendwelche Leute an den irgendwelchen Bierbänken, die eigentlich auf das Deutschland Spiel gewartet haben.

Dany: Und dann war das Problem, dass das Playback irgendwann nicht mehr überein gestimmt hat mit dem was wir da gemacht haben, plus „Beat“ hat dann live gesungen. Das hat dann auch nicht mehr gepasst. Das muss sich gruselig angehört haben – machen wir so in der Form nie wieder, versprochen! Das war auf jeden Fall der Auftritt, bei dem ich mich danach am meisten oder vielleicht überhaupt der einzige Auftritt, bei dem ich mich wirklich danach geschämt habe. Also bei sowas muss man vorsichtig sein. Das muss man vorher besser auschecken.

 
About MusÏc: Gibt es das auf „Youtube“?

Beat: Nein, also bisher ist es noch nicht aufgetaucht.

Flo: Nein.

Dany: Was mir einmal passiert ist, was aber im Endeffekt lustig war – davon gibt es übrigens ein Video deshalb komme ich jetzt da drauf. Ich wollte einmal total Rockstar mäßig Stage Diven auf unsere Fans bei einem unserer Konzerte.

Flo: Aber er hat es ungefähr zwei Sekunden davor angekündigt.

Dany: Das war zu spontan.

Flo:„Jetzt spring ich gleich“ (lacht)

Dany: Und die Leute haben nur gedacht „shit da kommt irgendwas geflogen, schnell weggehen“ und ich bin halt schön in ein Loch vor der Bühne reingefallen. Das hätte auch anders ausgehen können aber mir ist zum Glück nichts passiert.

Flo: Das gibt es bei Youtube. „SCHMUTZKI“ @ Epic Fail

Dany: Epic Fail – „SCHMUTZKI“. Mir ist zum Glück nichts passiert, aber ich kann es niemanden empfehlen. Also wenn ihr Stage Diven wollt, dann guckt, dass dort jemand steht. Das ist vorteilhaft.

 
About MusÏc: Und was war bisher euer bester Auftritt?

Beat: Also das „Southside“ dieses Jahr war super. Aber auch heute was super.

Dany: „Taubertal“.

Beat: Es ist alles irgendwie.

Dany: Wir hatten jetzt diese Saison wahnsinnig viele geile Konzerte, bei denen du ungern eines rausstellen willst. Aber das „Southside“ ist ein Festival, bei dem wir persönlich als Fans schon x Mal waren und bei dem man auch schon immer die Bands angehimmelt hat. Jetzt durfte man dort auf der Bühne stehen und das Zelt war voll. Da passen – keine Ahnung 6 oder 7 tausend Menschen rein – und die sind alle voll ausgeflippt. Das war schon einer dieser Momente wo du denkst – okay wir haben nicht alles falsch gemacht.

 
About MusÏc: Ihr habt einen neuen Proberaum via Facebook gesucht, war die Suche erfolgreich?

Beat: Noch nicht. Wir sind weiter auf der Suche.

Dany: Zum Glück haben wir ihn noch nicht verloren. Es wird wahrscheinlich das Gebäude abgerissen in dem wir gerade proben und deswegen rechnen wir damit, dass in den nächsten Monaten „finito“ sein könnte.

Flo: Das ist ein riesen Problem, wenn es den Städten zu gut geht beziehungsweise vielleicht in Deutschland allgemein. Diese Räume, die sich dann anbieten würden werden sofort wieder saniert oder es wird abgebrochen und dann ein Wohnblock hingebaut.

Dany: Da kannste halt 30 Kilometer fahren und dann würden wir auch einen Proberaum finden aber das führt dazu, dass wir dann halt nicht mehr proben.

Flo: Und gerade für eine junge Band… als wir angefangen haben mit 14, 15 Jahren damals haben wir anfangs bei mir daheim geprobt. Das ist aber nicht das gleiche wie wenn du einfach einen Proberaum hast, wo du hingehen kannst.

Dany: Unser Appell an alle Leute die vielleicht eine Firma haben mit großen Hallen oder Leute die ein leerstehendes Gebäude haben – was auch immer. Fasst euch ein Herz und lasst Bands darin proben. Es ist schon gut, wenn die Kids Musik machen können weil dann kommen sie nicht nur auf dummes Zeug, sondern beschäftigen sich mit was sinnvollem. Etwas das wertvoll ist auch wenn es manchmal so wirkt, als wäre Musik und Rock vielleicht nur ein Zeitvertreib oder so. Aber das ist so wichtig, dass einfach die Möglichkeiten bestehen für die Kiddies, Musik zu machen. Das ist gerade bei uns in Stuttgart ein großes Problem. Selbst eine Band wie wir hat große Probleme einen Proberaum zu finden. Dann kann man es sich ausrechnen wie schwierig es für 16, 17 Jährige ist die niemanden kennen.

Flo: Für uns ist es auch schon echt viel Geld wenn du 200 Euro im Monat für einen Proberaum zahlst, der eigentlich echt scheiße ist. Das ist dann nur ein Kellerraum für den du auf den Quadratmeter 10 bis 12 Euro zahlst. Wie für eine richtig teure Wohnung und das nur weil es ein Proberaum ist. Das ist schon richtig krass, weil wenn du jetzt überlegst, als wir da 14, 15 Jahre waren, hättest du damals selbst die 400 Mark im Monat gehabt?

Dany: Ja die Städte investieren viel Geld um zum Beispiel irgendwelche Stadtfeste zu machen. Dort treten dann bekannte Bands auf – am besten auch noch aus dem Ausland. Hier findet dann eigentlich Bandförderung statt und dann aber für den Nachwuchs hier nichts tun. Das ist ein Fehler.

 
About MusÏc: Habt ihr einen Party Tipp?

Beat: Saures Radler – damit kann man länger trinken und man hat am nächsten Tag keine Kopfschmerzen.

Flo: Ich hab einmal etwas bei den „Beatsteaks“ gelernt. Als wir die Jungs zum ersten Mal kennengelernt hatten. Sie haben einen Manager Typen, der sehr gut ist. Er hatte immer das schöne grüne „Becks – Alkoholfrei“ in der Hand gehabt und hat uns nebenher mit den Schnäpsen abgefüllt. Aber immer sein Alkoholfreies getrunken während wir noch weiter Bier getrunken hatten. Sozusagen er hat Wasser getrunken und wir seine Schnäpse. Das ist ein guter Partytipp. Sieht aus als würdest du Bier trinken weil keiner checkt, dass irgendwo „Alkoholfrei“ drauf steht.

Dany: Mein Tipp ist, falls es dir mal passieren sollte, dass du abends aus dem Haus gehst und mit deinen Leuten anfängst zu trinken und dir fällt dann so ein „shit ich hab nur ganz wenig gegessen“. Wenn man wenig gegessen hat, dann weiß man ja was passiert, man wird sehr schnell nichts mehr von dem Abend wissen. Ein Löffel Olivenöl den man sich pur einflößt. Ist zwar extrem widerwärtig aber…

Flo: Das hat man auch schon in den Russland Verhandlungen gemacht.

Dany: In den Russland Verhandlungen. Der gute alte Adenauer hat damit schon die zwanzigtausend letzten Kriegsgefangenen heimgeholt, weil „mit den Russen, da musste trinken, da musste was vertragen“. Also als letzter Haken wenn man nichts zu Essen hatte: Löffel Olivenöl, dann kannst und schon noch mithalten. Bloß das muss davor sein. Währenddessen funktioniert nicht. Das habe ich alles ausprobiert – selbstverständlich.

 
About MusÏc: Das merken wir uns! Vielen Dank für das Interview.

 

 
Das Interview wurde geführt am 08.August 2015 von Jasmin Zekl und Stephanie Bauer 

Taubertal Festival 2015

Taubertal Freitag 

14:30 Uhr Abfahrt in Stuttgart. 40 Grad. 3 Mädels mit Festivalgepäck. 1 Lupo. 0 Klimaanlage.

Bereits auf der Fahrt ins beschauliche Rothenburg wird klar – Die 20. Auflage des Festivals entlang der Tauber wird ein heißes Eisen! Schon auf dem staubigen Weg in der prallen Sonne vom Parkplatz zum Gelände, vorbei an Stoppelfeldern, einer Alpaka Herde und Obstbäumen, mit Blick auf die Burg, die über dem Tal thront, kommen heimatliche Gefühle auf – Taubertal-Festival-Time, again! Yeah!

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Die Vorfreude steigt, als Django 3000 gegen 17:00 Uhr den Abend auf der Hauptbühne eröffnen und mit Geige, Zupfbass und ihrem bayrischen „Balkan Beat“ dem sichtlich hitzegeplagten Publikum anfangs zögerliche, dann fast polka-ähnliche Tanzeinlagen entlockt. Jetzt geht’s los!

Die schwedische Indie-Pop Band, The Majority Says, die im Anschluss spielt, verzaubert mit ungewöhnlichen Vocal-Arrangements, ausgetüftelten Instrumentierungen und fragil-schönen Melodien. Die Stimmung auf dem Gelände könnte nicht „festivalhaftiger“ sein, der Moment ist geradezu perfekt.

Während die Sonne hinter dem Tal untergeht, holt das Publikum tief Luft und bereitet sich auf den ersten „großen“ Act des Abends vor. Pünktlich zur Primetime kommt Farin Urlaub mit seinem Racing Team auf die Bühne. „Rock, mit teilweisen harten Riffs, Stücke, die live krachen“, wollte Farin Urlaub produzieren und unterhält nun mit gewohnt witzigem Charme, mit Wortspielereien, mit einem Mix aus chorlastigem Pop, Latin (ja Latin!), mit einem Schuss Ska, mit Punk, mit Bläsern und Background Chor. „Ich zähl‘ bis zehn und dann will ich Euch springen seh’n!“ Diese Ansage ist Programm – Das Publikum schüttelt die Trägheit des Tages aus den Knochen und tanzt und springt als gäbe es kein Morgen mehr.

Durstig, wie wir nach diesem Auftritt sind, schlendern wir über das Gelände Richtung Biergarten oberhalb der „Sounds-For-Nature-Bühne“ und stehen zur Musik von RDGLDGRN (sprich Red Gold Green) aus Virginia hüfteschwingend in der Warteschlange. Mit ihrer Mischung aus Rock, HipHop und GoGo verblüffen sie nicht nur uns – Auf der 2013 veröffentlichten und selbstbetitelten EP saß Dave Grohe am Schlagzeug und Pharrell Williams gilt als Mitkomponist und Co-Produzent eines Liedes.

Während die letzten Töne vom relativ bekannten Song „Doing The Most“ verklingen steht sie an, die große Glaubensfrage – The Offspring oder doch lieber das Konzert von Olli Schulz? Wir sind hin und her gerissen. Sich bei „Self Esteem“ nochmals wie 18 zu fühlen und zu einem der bekanntesten Songs überhaupt auszuflippen oder doch lieber ein charmanter Entertainer und witziger Geschichtenerzähler, bei der man nie so genau weiß, was ihm als nächstes einfällt? Wir entscheiden uns, wie die Jungs von Kraftklub die während dem Konzert hintern uns stehen im Übrigen auch, für Olli und philosophieren mit ihm über „Spielerfrauen“, „die schrecklich schöne Welt“ und Zeiten, „als Musik noch richtig groß war“.

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Sichtlich beschwingt von diesem schönen Konzerterlebnis, kehren wir zu fortgeschrittener Stunde zur Hauptbühne zurück. Schon nach den ersten Klängen von Kraftklub, bebt das Gelände. Mit Indie Beats, Up-Tempo-Riffs und witzig nachdenklichen Texten trifft die Band den Nerv der Zeit und den des Festivalpublikums. Die Menge ist textsicher, beweist unendlich viel Kondition. Die Bühnenshow ist energiegeladen, interaktiv. So gibt es nicht nur die patentierte „Slow-Motion-Wall-Of-Dead“ zum Mitspringen, nein, gegen Ende veranstaltet die Band sogar noch einen „Crowd Surfing Wettbewerb“ von einem in die Menge gefahrenen (Kraft)Wagen aus. Eins, zwei, drei und Steffen, der Leadgitarrist und Keyboarder, gewinnt – mal wieder! Unter weiß-rotem Regen aus Papierschnipseln geht das Konzert und Tag 1 hüpfend und springend zu Ende.

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Taubertal Samstag

14:00 Uhr. „Sounds-For-Nature-Bühne“. Sengende Hitze, Satan ist da … Nein, es sind „nur“ die drei Stuttgarter Jungs von Schmutzki, die nach ihrem Auftritt auf dem Campingplatz „Berg“ vor geschätzt 600-Mann-starkem Schmutzki-Mob jetzt mit einer für diese Uhrzeit beachtlichen Menge feierwütiger Jungs und Mädels in der Sonne zu scharfkantigen Riffs, dreckig getackerten Rhythmen und mit großer Klappe und viel Herz singen, tanzen und im Kreis springen, bis sie allesamt von einer Staubwolke verschluckt werden und wir uns zurück in den Schatten trollen.

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Gemäßigter geht es beim Auftritt von Team Me im Anschluss auf der Hauptbühne zu. Als die sechs Norweger am Nachmittag loslegen, ist der Bereich vor der Stage schon zur Hälfte im Schatten, trotzdem sitzt die Mehrzahl der Zuhörer entspannt am Hang. Das änderst sich jedoch schon nach den ersten Songs – Immer mehr Leute versammeln sich vor der Bühne und tanzen zu meisterlichem Pop aus Europas Norden. Auch wir sind begeistert von all den schönen, eingängigen Melodien, von fulminanten Arrangements, treibenden Gitarren, fett klingenden Drums und wagen das erste Tänzchen des Tages.

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Weit weniger verträumt steht die US-amerikanische Band Against Me! um kurz nach sieben in den Startlöchern auf der Mainstage um mit dem Publikum eine extrem große Bandbreite an musikalischen Einflüssen – Country, Hardcore, Folk, Punk und Blues – zu feiern.

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Wir spazieren wir über’s Gelände, freuen uns erneut über die familiäre Atmosphäre, bestaunen Jungs in gewagten Outfits und waghalsige Mädels, die sich ins kühle Nass der Tauber stürzen. Mit „Handbrotzeit“ und Bier bewaffnet, gönnen auch wir uns eine wohlverdiente Pause im sicherlich einzigen Biergarten in einem Fluss und genießen Erfrischung im doppelten Sinn, während ein kaum merkbares Lüftchen die Töne der Münchner Band Kytes zu uns heran trägt. Mit Elektro und Indie Klängen im Ohr und den Beinen im Fluß, bereiten wir uns auf die beiden Hauptacts des heutigen Abends vor.

Um kurz vor neun steigt „Familie“ MADSEN mit ihrem neuem Album „Kompass“ im Gepäck dann in den Ring, bzw. auf die Bühne. Die „Eiswiese“ ist voll, alle singen und hüpfen und auch wir fühlen uns schlagartig 10 Jahre jünger und an Studentenparties erinnert als wir zu deutscher Gitarrenmusik tanzen und die Ode an die Tauber – „Nachtbaden“ – mitsingen.

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Mit der Zeile „Oh nein, schon wieder Samstag …“ im Kopf und einem dicken Grinsen im Gesicht versuchen wir ein Plätzchen mit guter Sicht auf die Bühne und ausreichend Platz zum Springen und Schwofen zu ergattern. Marteria gibt sich die Ehre und nimmt binnen Sekunden die Zuschauer auseinander. „Habt ihr Bock auf eine Bassline“ ist wohl eher eine rhetorische Frage, die Musiker auf der Bühne machen nicht den Eindruck als würden sie ein „Nein“ akzeptieren. Und so singen, tanzen und springen wir nicht nur von „Level zu Level“, sondern von Hit zu Hit und als wir gerade aus voller Kehle beteuert haben, heute zu feiern, „bis die Wolken lila sind“ kommt Marsimoto auf die Bühne und nimmt uns mit auf eine kleine, zum Teil THC geschwängerte, Reise. Nach diesem Ausflug zieht die grüne Wolke wieder in den Nachthimmel hinauf, die Rakete wird gezündet und Marteria feiert mehrfach mit begeistertem Publikum die „letzten 20 Sekunden“. Mit zertanztem Outfit machen wir uns auf Richtung Getränkestand.

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Taubertal Sonntag

An Tag drei macht sich die Hitzemüdigkeit so langsam aber sicher auch ein klein wenig bei uns breit. Pünktlich zu Ferris MC sind wir trotzdem zurück auf dem Festivalgelände und gespannt, was wir da nun gleich auf die Ohren kriegen. Vom „Reimemonster“ von einst ist nicht mehr viel übrig, vielmehr sind die Texte subtiler und tiefgründiger geworden. Ferris MC spielt sich musikalisch frei und beschert uns neben HipHop und Rap auch Elektro, Rock und Pop. Die Zuschauer, anfangs überwiegend am Hang sitzend, sind merklich skeptisch, nach und nach verwandelt sich der Bereich vor der Mainstage aber dennoch in eine große Open-Air-Tanzfläche und auch wir sind gutgelaunt am bouncen.

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Kurze Verschnaufpause und weiter geht es mit den Dropkick Murphys aus Boston. Kaum eine andere Band verschmilzt schottisch-irischen Folk und Punk so charakteristisch und unterhaltsam wie die fünf Jungs. Die Show ist wild, die Fans geben alles, rennen im circle pit, hüpfen, springen und lassen sich von den anderen Zuschauern über die Menge hinweg tragen. Die Bostoner geben sich gewohnt familienfreundlich und „retten“ zwei Kinder aus der Masse, die den Rest des Konzertes mit Getränk in der Hand und überglücklich grinsendem Papa auf der Bühne verbringen.

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Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, das Festival neigt sich so langsam aber sicher dem Ende zu. Wir stapfen noch einmal über’s Gelände, schauen in glückliche Gesichter, lassen den Blick über die Location schweifen. Via Whatsapp erhalten wir Unwetter-Fotos von Freunden, in Rothenburg scheint die Sonne aber noch immer vom strahlend blauen Himmel und wir sind froh, die Gummistiefel in diesem Jahr ungebraucht wieder mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Pünktlich um 21:45 Uhr heißt es dann nochmals Kräfte sammeln und alles geben. Die Beatsteaks spielen in ihrem 20. Bandjahr auf dem 20. Geburtstag des Taubertal-Festivals – na wenn das kein Grund zum Feiern ist! Alternative-Rock, Punk, ein wenig Reggae und Melodien – die Mischung könnte für einen Sommerabend nicht besser sein. Die Berliner lassen es richtig scheppern und haben sichtlich Spaß auf der Bühne. Egal ob „Evergreens“ oder Songs der neuen Platte, die Menge ist gut gelaunt, lässt sich fesseln und ist für jeden Quatsch zu haben. Spätestens als bei „Let Me In“ wieder ein ganzes Festival Publikum auf dem Boden hockt und sich auf’s Ausflippen vorbereitet ist klar – die Beatsteaks sind live einfach unschlagbar.

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Bevor die wundervollen Tage zu Ende gehen und der Alltag uns zurück ruft, freuen wir uns noch auf den letzten Act des Festivals. Wer schon öfter hier war weiß – ein letzter Abstecher zur „Sounds-For-Nature-Bühne“ lohnt in der Regel immer. Die Veranstalter haben ein gutes Händchen, ihr Festival mit einer ganz besonderen Band zu beenden. Dieses Jahr heißen die Musiker AnnenMayKantereit. Drei Jungs, drei Nachnamen. Die Lieder handeln über das Leben, gesungen wird überwiegend auf Deutsch, ohne Pathos, aber mit viel Fingerspitzengefühl. Die Band lässt sich auf kein Genre fest schreiben, variiert von Ballade über Blues zu Pop – der einzige rote Faden ist Mays tiefe und markante Stimme. Nicht nur wir sind restlos begeistert vom breiten, musikalischen Spektrum der Kölner, es scheint, als ob sich das komplette Festival mit tosendem Applaus und Zugabe-Rufen für den sehr persönlichen Auftritt bedankt und verabschiedet.

Das Taubertal-Festival geht dann trotz allem sehr leise zu Ende – Ein Mann „barfuß am Klavier“.

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Und noch während die letzten Töne hinaus in den Nachthimmel ziehen sind wir sicher – Taubertal, wir feiern auch nächstes Jahr wieder gemeinsam!

Gute Musik, eine superschöne Location, bayrische Herzlichkeit, tanzende Security Mitarbeiter, diese ganz spezielle Atmosphäre, die das Festival von all seinen Brüdern und Schwestern landauf landab abhebt – Wir sagen Danke für ein unvergessliches Wochenende!

Review Christiane Hoppe / Photos Jasmin Zekl (Copyright: About MusÏc)

Frank Turner – Positive Songs For Negative People

Heute erscheint das neue Album von Frank Turner – Positive Songs For Negative People

Ab zum Plattenladen eures Vertrauens!

The day of judgement has arrived! Well, the day of release of my new record at any rate. Ladies, gentlemen, friends, it is with great pleasure and humble hope that I offer you ‘Positive Songs For Negative People’, my sixth studio album.

I threw everything I’ve got into this one, and with the help of The Sleeping Souls and Butch Walker, I think it might be a good one. I hope you agree. Enjoy.

If you haven’t already you can buy it from iTunes here

Or get the deluxe edition (featuring a bonus disc of acoustic tracks) or the limited edition picture disc at the official store here.

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Klinke XXX – Sommermusikfestival im Merlin – Konzertauftakt ANTIHELD

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Kulturzentrum Merlin wieder die Konzertreihe Klinke XXX um einen Sommer lang ausschließlich den angesagtesten Newcomern aus der Region eine Plattform zu bieten – von Chanson, Jazz, Rock über Pop und Klassik ist für jeden etwas geboten, dessen Herz für die Musik schlägt.

Den Auftakt für das diesjährige Festival, das von 01. bis 29.08. stattfindet, macht die Stuttgarter Band ANTIHELD, die von den Newcomern Mick Baff supported werden.

Los geht’s gegen 20:00 Uhr im Biergarten – Hier und da fallen ein paar Tropfen vom Himmel, unter der Markise und den beleuchteten Weinreben findet aber jeder schnell ein Plätzchen. Die Stimmung ist sommerlich, die Atmosphäre familiär und die Konzerte finden so oder so allesamt drinnen statt. Während es sich die einen also noch mit einem Bier auf dem Sofa des Innenhofes gemütlich machen, stehen die anderen schon vor der Bühne, die gegen 21:00 Uhr von der 4-köpfigen Band Mick Baff betreten wird. Die Jungs sorgen mit einer Mischung aus Rap und Rock für Dampf, lassen Gitarre, Bass und Drums mit anspruchsvollem Rap und Gesang auf unverwechselbare und energetische Art verschmelzen. Das Publikum ist begeistert, schwingt die Hüften und bedankt sich mit wohlverdientem Applaus.

Nach kurzer Umbaupause sind ANTIHELD am Start. Die Jungs, die dieses Jahr schon auf den Bühnen diverser Festivals aufgetreten sind, unter anderem dem Southside Festival, oder vor 10.000 Menschen als Vorband von The Boss Hoss das Stadtfest in Ludwigshafen gerockt haben, kommen zurück nach Hause und damit in die Stadt für die ihr Herz schlägt – Stuttgart. Mit ihren urbanen Pop Hymen, die oftmals von sympathischen, fehlbaren Helden mit Schwächen handeln, begeistern sie die Zuhörer. Die Musik ist eingängig, folgt aber niemals einem Schema sondern vertont die Geschichten hinter dem Song – Klassische Bandbesetzung, echte Instrumente, mal laut, mal leise, Deutschpop der rockigen Sorte könnte man vielleicht sagen. Dass Stuttgart ihre Homebase ist, zeigen sie nicht zuletzt mit ihrem Song „Kellerklub“, eine Hommage an den vielleicht liebsten Club der Heimatstadt. Die Zuhörer im Merlin, das „kritischste Publikum überhaupt“ wie Luca Opifanti der Sänger der Helden sagt, ist bisweilen recht textsicher und so geht der erste Festivalabend mit der großen Refrainzeile „Ich tätowier‘ mir deinen Namen in die Zukunft!“ der aktuellen Single „Für Immer“ geradezu hymnisch zu Ende und wir dürfen uns freuen, was die musikalische Zukunft den Stuttgartern noch so bescheren wird.

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Review Christiane Hoppe / Photo Pressematerial ANTIHELD

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