The Maccabees – Konzert am 02.02.2016 im Strom in München

Konzerte wie sie sein müssen erleben wir immer wieder im fernen München.

The Maccabees waren zu Gast im Strom. Das Strom – eine kleiner schwitziger Club in dem wie es der Name schon verrät wohl alles unter Strom steht? Nicht ganz aber irgendwie doch.

Das Konzert der Londoner Band war leider nicht ausverkauft – musste sogar zuvor „runter-verlegt“ werden da zu wenige Karten verkauft wurden…wir verstehen es nicht. Haben sie doch in ihrer Heimat drei Tage nacheinander die Brixton Academy ausverkauft. Etwas verspätet öffneten sich die Türen des Stroms und es ging für uns mangels Fotograben direkt nach vorne zur Bühne.

Vorband war Johnny Lloyd, dem ein oder anderen eventuell noch bekannt als Leadsänger der Band Tribes. Fast heimlich haben die sich dann aber irgendwann aufgelöst. Dieser Johnny scheint es aber drauf zu haben sonst würde er nicht mit Kollegen wie The Kooks, Mystery Jets oder Carl Barat zusammenarbeiten. Und dann eben The Maccabees die einige seiner Songs produziert haben und ihn gleich mal mit auf Europa Tournee genommen haben. Mit dabei bei seinen live Auftritten hat Johnny Lloyd eine Band bestehend aus zwei Herren und einer Dame. Insgesamt klang es für uns aber doch noch etwas nach den Tribes. Nach seinem Auftritt war das Publikum auf jeden Fall bereit für mehr.

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The Maccabees eröffneten ihr Set mit Marks To Prove It. Dem Titeltrack des aktuellen Albums und wohl der „einheiz“ Song überhaupt. Laute Schreie und jeder musste sich bewegen selbst wenn man es eigentlich gar nicht wollte wurde man von der Atmopshäre einfach mitgerissen. Gleichzeitig stiegen aber auch sofort die Temperaturen in dem kleinen Club an. Sweat.Sweat.Sweat.

Klassiker wie Feel To Follow, Wall Of Arms, Love You Better, X-Ray wurden gespielt aber natürlich auch zahlreiche Songs vom neuen Album. Rundum eine super Setlist auch wenn wir ein ganz klein wenig den Song Mary vermisst haben. Das Publikum war sehr textsicher – lag aber vielleicht auch an den zahlreichen Engländern die im Publikum waren. Die freute es natürlich sehr, dass die Band bei uns in einem solch kleinen Club spielte.

Something Like Happiness war der letzte Song vor der Zugabe. Während die Band eine kurze Pause einlegte, sang das Publikum brav den Song weiter und weiter bis die Band wieder zurück auf die Bühne kam. Das ist Liebe. Es klang anscheinend auch wunderschön meinte Sänger Orlando Weeks. Haaach.

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Voll nett zum Abschied bekam jeder der seine Hand auf die Bühne streckte noch einen feuchten Händedruck von den Maccabees. Und ja die Engländer bekamen noch ein extra Dankeschön dass sie so weit gereist waren. Ein toller Abend mit einer sehr gut gelaunten Band die richtig Spaß hatte in dem kleinen Strom in München zu spielen. Hope to see you soon!

Review/Photos: Stephanie Bauer (Copyright: About MusÏc)

Frank Turner & The Sleeping Souls – Konzert am 20.01.2016 im LKA in Stuttgart

Ein ausverkauftes Konzert erwartete uns am vergangenen Mittwoch im Stuttgarter LKA Longhorn. Frank Turner war zu Gast und brachte neben seiner Band The Sleeping Souls auch zwei Support Acts mit. Bevor das Konzert jedoch startete konnten wir uns mit Bier und David Bowie Songs auf das Konzert einstimmen.

Den Abend eröffnen durfte Will Varley, ein britischer Singer-, Songwriter der schon öfters Frank Turner supporten durfte. Seine Songs haben Charme und mit dem typisch trockenen, englischen Humor stellte er uns seine Geschichten und Lebensweisheiten vor. Ob es nun um Versicherungsmakler ging, die dauernd bei ihm anrufen oder einer Katze mir der man Geld verdienen kann. Will Varley machte Spaß auf mehr.

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Zweite Vorband waren Skinny Lister ebenfalls aus den UK. Mit ihrem britisch-irischen-Folk-Punk heizten sie dem Publikum weiter ein und erinnerten uns ein wenig an Flogging Molly. Im Vordergrund stand eindeutig die einzige Frau im Bunde – Lorna Thomas die mit ihrem Blümchenkleid und den roten Schuhen fegte sie über die Bühne und zog alle Blicke auf sich.

Das Stuttgarter Publikum war an diesem Abend besonders gut drauf und machte bei beiden Support Acts richtig gut mit.

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Mit großen Sprüngen kam Frank Turner auf die Bühne und begann sein Set mit dem Song The Next Storm aus seinem aktuellen Album Positive Songs For Negativ People. Und gefühlt folgte ein Hit nach dem anderen. Nach den ersten drei Songs war Frank Turner’s Hemd nass und auch die Temperaturen im LKA stiegen an – Saunaatmosphäre.

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Aber beschweren wollen wir uns nicht – nein. Ein großartiges Konzert lieferte Frank Turner da ab. Das Publikum sang begeistert jeden Song mit und wir fühlten uns fast so als wären wie bei einem Konzert in Turners Heimat England.

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Es gab natürlich auch ruhigere Parts bei denen man sich erholen konnte. Beispielsweise als er einen seiner Songs zur Hälfte David Bowie und zur anderen Hälfte Lemmy widmete. Ein emotionaler Moment bei dem man merkte, wieviel ihm diese beiden Künstler bedeutet haben.

Sympathisch zettelte er während der Show eine Battle zwischen der Publikumsseite seines Bassisten und der seines Gitarristen an. Die Seite die am Ende den kräftigsten Applaus gab bekam ein von der Band unterschriebenes drumhead zugeworfen.

Etwas negativ aufgefallen ist ein „junger“ Mann – ein Querulant, der das Konzert durch Zwischenrufe störte und anschließend von Frank Turner höchstpersönlich aus dem Konzert geworfen wurde – richtig so!

Frank Turner spielte fast zwei Stunden lang eine energiegeladene Show vom Feinsten.

Aber nicht nur Frank Turner und seine Band The Sleeping Souls hatten große Freude an diesem Abend. Selten blickt man nach einem Konzert in so viele strahlende, glückliche und zufriedene Gesichter wie es an diesem Mittwoch in Stuttgart der Fall war.

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Vielen Dank Mr. Frank Turner!

Review/Photos: Stephanie Bauer (Copyright: About MusÏc)

Kris Roe – Konzert am 19.01.2016 im 1210 in Stuttgart

Kris Roe der Frontmann der Band The Ataris ist zur Zeit auf Solo Akustik Tour und machte einen Zwischenstopp im Stuttgarter Club 1210.

Etwas später als geplant startete das Konzert mit der Vorband Slimboy. Die Schweizer spielen Alternativ – Punk Rock und gaben sich trotz des kleinen Publikums sehr viel Mühe das Ding zu rocken. Und es gelang ihnen. Ihre Musik taugt zum moshen und Spaß haben.

Slimboy

Nach einer kurzen Pause kam Kris Roe auf die Bühne. Entspannt, gut gelaunt und locker machte er erstmal seinen Soundcheck. Dann begann er seine Akustik Show. Sein Set war gefüllt mit 15 Songs die größtenteils aus dem Repertoire seiner Band The Ataris stammten. Aber auch unbekannte Songs die es nie auf ein Album geschafft haben stellt Roe vor. Während seines Sets fühlt man sich geborgen und es kam einem vor als wäre man auf einem gemütlichen Wohnzimmerkonzert eines guten alten Bekannten – Kris Roe. Sympathisch nahm er gegen Ende des Sets auch Songwünsche aus dem Publikum entgegen. Zwischendurch witzelt er und verriet, dass The Ataris zur Zeit an einem neuen Album arbeiten sowie eine Vinyl mit unveröffentlichten Songs demnächst gepresst wird.

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Als Zugabe holte er sich seine Vorband Slimboy auf die Bühne und spielt gemeinsam mit ihnen zwei Ataris Songs. Natürlich dann im Punk Rock – Ataris Style.

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Leider war das Konzert am Dienstag Abend sehr schlecht besucht. Wie immer ist das sehr schade für die Künstler aber auch für das restliche Publikum. Wir fragen uns warum das Konzert so schlecht besucht wurde, Kris Roe’s Band The Ataris sind ja nun nicht ganz unbekannt und Akustik Konzerte in Stuttgart rar gesät. Lag es vielleicht an der Fliegerbombe, dem Wetter oder gar dem Feinstaubverbot? Schade. Aber dennoch war es ein sehr schönes Konzert und die Künstler machten das Beste aus der Situation.

Review/Photos: Stephanie Bauer (Copyright: About MusÏc)

BOY – Konzert am 08.11.2015 im Wizemann in Stuttgart

BOY-Foto Groenland Records

Foto: Groenland Records

Mitte Mai gaben BOY bekannt, dass sie im Herbst mit den Songs ihres neuen Albums We were here auf Tour gehen werden. Nach einer kleinen Clubtour im September, startete Ende Oktober die Hallentour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mit viel Glück ergatterten wir eines der heißbegehrten Tickets für die ausverkaufte Show am 08.11.2015 im Stuttgarter Wizemann.

Um 20:00 Uhr geht’s los und wir sind ganz schön aufgeregt. Nachdem wir bei der Clubtour rund ums Erstlingswerk Mutual Friends im Schocken vor knapp vier Jahren leer ausgingen, stehen wir heute in der Zuschauermenge und sind gespannt, wie die Songs der beiden live wohl so klingen? – Rocken die? Kriegen wir eine Gänsehaut? Oder kommen wir zum Entschluss, dass BOY doch eher was für Sonntagnachmittage auf der heimatlichen Couch sind?

Als Vorband ist der Kanadier Martin Gallop engagiert, ein Tausendsassa wie er im Buche steht – Songwriter, Produzent und Performer. Noch dazu hoffnungsloser Romantiker und selbstbetitelter „travelling Salesman“. Seine kurze Show eine Mischung aus Songs, Geschichten und Kunstinstallation.

Kurz vor neun beginnen BOY ihr Konzert mit der aktuellen Single „We were here“, wieder einmal unglaublich melodieverliebt. Auf Songs des neuen Albums, folgen Stücke aus ihrem 2011er Album. Die feine und abwechslungsreiche Mischung aus Singer-Songwriter-Pop, rockiger Eleganz, authentischer Geschichten und gefühlvoller Melodien nimmt den Raum des Wizemanns und das Publikum für sich ein. Mal laut, kraftvoll und quirlig, dann wieder leise, zart und zerbrechlich, singen und spielen sich die Schweizerin Valeska Steiner und Sonja Glass aus Hamburg in die Herzen der Zuschauer. Unterstützt von erstklassigen Musikern, verstehen es die beiden Frontfrauen auf der Bühne jedem ihrer Songs eine besondere Note zu geben.

Die Texte handeln weitgehend vom Aufbruch und Warten, vom Ankommen und Weiterkommen, von Heimweh und Fernweh, von Lebenslust und Melancholie. Es ist nicht schwierig, sich im einen oder anderen Stück wieder zu finden und so funkeln die Augen manch eines Zuschauers mit der Lichtperformance um die Wette.

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Der Albumtitel und die gleichnamige Single – We were here – sind dann in erster Linie auch eine großartige Hymne an die wertvollen Momente im Leben, an besondere Begegnungen und unvergessliche Augenblicke – „We were here, we were here, we were really here…“ – WIR AUCH!

Review Christiane Hoppe / Photo Groenland Records und Christiane Hoppe (Copyright: About MusÏc)

Hudson Taylor – Konzert am 06.11.2015 im Stuttgarter 1210

Kennengelernt haben wir die Band durch eine gute Freundin, die uns vor drei Jahren die EP Battles von Hudson Taylor empfohlen hat. So schafften es die beiden Geschwister Harry und Alfie dann auch auf unsere iPods und waren zwar nicht ständig präsent, sind aber doch nie ganz in Vergessenheit geraten. Als wir entdeckten, dass die beiden in einem unserer Lieblingsclubs, dem 1210 in Stuttgart, spielen sollten, nahmen wir die Chance wahr, die Brüder endlich einmal live zu erleben. Auch sie gehören zu jenen Bands, die in ihrer Heimat durchaus größere Clubs und Hallen bespielen als bei uns in Deutschland. Inzwischen haben Hudson Taylor ein Debüt Album am Start – Singing For Strangers, eine Anspielung auf ihre Vergangenheit als Straßenmusiker. Doch auch wenn das sogenannten „Busking“ heute nichtmehr ihr Tagesgeschäft ist, bleiben sie ihren Wurzeln dennoch treu und nehmen sich fast in jeder Stadt die Zeit, ein paar Songs auf der Straße zu performen. So auch in Stuttgart, wo sie am vergangenen Freitag vor ihrer Headliner Show auf der Einkaufsmeile Königstraße musizierten.

Im Anschluss waren sie dann zu Gast im Club 1210. Gleich als wir ankamen, mussten wir feststellen – etwas ist anders als sonst! Eine lange Schlange stand vor dem Club und wie nicht anders zu erwarten waren die Gäste überwiegend weiblich und unter 30.

Vorband war der sympathische Stuttgarter Kilian Mohns. Mit seiner Akustik Gitarre und dem eingängigen Gesang stimmte er das Publikum perfekt auf den Hauptact ein.

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Inzwischen war die Location gut gefüllt und es dauerte nicht lange bis Hudson Taylor voller Enthusiasmus die kleine Bühne stürmten. Sie hatten jede Menge Spaß und erzählten, dass es ihre erste Show in Stuttgart wäre. Die Vorfreude auf diesen Abend war ihnen zweifellos anzusehen. Das Publikum schien bestens vorbereitet, denn schon beim ersten Gitarrenriff begannen alle mit den beiden zu singen. Das war kein Grölen, kein falscher Ton, kein Geschrei – sondern einfach nur perfekt abgestimmter Gesang, (Achtung schlechter Vergleich aber…) vergleichbar mit einem (Kirchen)Chor. Die Songs der beiden Musiker haben eine ganz eigene, besondere Stimmung hervorgerufen und wir konnten uns kaum daran erinnern jemals auf einem so harmonierenden und leidenschaftlichen Konzert gewesen zu sein. Die Brüder haben es wahrlich verstanden, das Publikum von der ersten Minute an für sich einzunehmen. Die Gäste legten ein für Stuttgart unfassbares Durchhaltevermögen an den Tag, was die Textsicherheit anging und daran waren nicht nur die überwiegend weiblichen Anhänger beteiligt, auch die Jungs sangen aus voller Kehle mit.

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Für diese Hingabe wurden die Fans dann auch reichlich belohnt. Gleich zu Beginn holten sie sich ein Mädchen mit Hudson Taylor T-Shirt auf die Bühne und ernteten für die Aktion kräftigen Applaus und Sympathiepunkte. Auch während des Konzerts gaben sich die Iren sehr publikumsnah und spielten ein paar ihrer Lieder im Straßenmusiker-Style, ohne elektrische Unterstützung, vom vorderen Bühnenrand aus. Zur Zugabe ging es dann sogar noch mitten in die Menge hinein, bevor die letzten Akkorde hinter der Theke erklangen. An diesem Abend flogen den Musikern sämtliche Mädchenherzen entgegen und wir wir sind uns sicher – auch die Männer haben ihr Herz, genau wie wir, an die beiden Brüder verloren.

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Selten haben wir ein so schönes, unaufgeregtes Konzert erlebt, an dem das gemeinsame Erleben im Vordergrund zu stehen schien. Selbst nach dem Konzert kamen die Musiker noch zu ihren Fans, machten Fotos, Small-Talk und ließen sich umarmen. Sehr sympathisch!

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Review Stephanie Bauer und Christiane Hoppe / Photos Stephanie Bauer (Copyright: About MusÏc)

Get Well Soon – am 31.01.2015 in den Wagenhallen in Stuttgart

An welchen Wochentagen geht man am liebsten auf ein Konzert?
Freitag oder Samstag – kommt aber nur sehr sehr selten vor.
Dieses Mal aber war es wieder einer dieser seltenen Samstage. Konstantin Gropper alias Get Well Soon gab sich die Ehre in Stuttgart zu spielen. Tatsächlich kann man bei ihm von Ehre sprechen da er nicht nur jahrelange nicht mehr auf Tour gewesen war auch wird er als DER deutsche Künstler schlechthin bezeichnet. Der Mann der intelligente Musik in Deutschland macht, der Mann der jeden zum Nachdenken anregt. Hat er das nicht zuletzt damit unter Beweis gestellt, dass er das  Album von Casper Hinterland mit produziert hat. War das nicht auf der Eins und sowieso hat er nicht schon so vieles getan…

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© {Get Well Soon – Konstantin Gropper – 2014 © Jens Oellermann Fotografie / Cityslang}

So kam es dann, dass die Wagenhallen ungewohnt gefüllt waren und das für einen Band, die ganz abseits des großen Hypes dahin schwebt. Das Publikum des Abends ist gut gemischt – jedoch sind keine kreischenden kleinen Mädels anwesend auszumachen. Vorband war(en) Vin Blanc/White Wine ich muss zugeben wir haben nur die letzten Songs mitbekommen aber das Publikum war eingegroovt und bereit für mehr.
A Special Night with Get Well Soon wurde uns versprochen. Das Konzert – speziell den eigentlich waren es drei kleine Konzerte. Das erste entsprach der EP The Lufthansa Heist. Das zweite der EP The Infinite Desire of Heinrich Zeppelin Alfred von Nullmeyer und das dritte Konzert – naaa? Der EP Greatest Hits plus allen großen Hits der eigenen Band. Wie großartig ist das fragt man sich? Und stehen dann neben einem zwei Engländer die das komplette Konzert abfeiern und überhaupt nur wegen Get Well Soon angereist sind, ja dann fühlt man einen gewissen STOLZ in sich aufsteigen. Auch wenn man das Konzert eher zu den ruhigen zählen kann, so war es doch sehr unterhaltsam und spätestens beim Pulp Cover Disco 2000 konnte jeder abzappeln.
Review: Stephanie Bauer (Copyright: About MusÏc)

Live vor den Hallen – The Pitchfork And Gunbrothers

Auch am Donnerstag 29.05.2014 war der Bereich vor den Wagenhallen wieder einladend geschmückt – Lampions, Liegestühle, Paletten, Biertische, eine Feuerschale und kleine Ausschankstellen mit Köstlichkeiten. Das Wetter hielt sich tapfer, wenngleich es hier und da zu tröpfeln anfing. Auch heute waren wieder viele Zuschauer mit von der Partie als gegen 20:00 Uhr die ersten Takte der Band The Pitchfork And Gunbrothers zu vernehmen waren.

Der Sound, eine Mischung aus handgemachtem akustischem Folk, Bluegrass und Singer-Songwriter Elementen. Alle Songs sind selbst komponiert und wurden mit viel Inbrunst und Herzblut, teilweise mehrstimmig, vorgetragen. Banjo, Fiddle, Gitarre, Bluesharp, Kontrabass und Gesang – die vier Folks überzeugten durch authentisches Auftreten in Wild West Manier und mitreißenden Takten. Kaum ein Zuhörer, der nicht unweigerlich mit wippte oder klatschte.

Dass der Versuch, einen Song gemeinsam mit dem Publikum am Lagerfeuer zu singen, nicht ganz so klappte wie gedacht, ist Nebensache. Die Zuschauer waren schon längst begeistert von der bärtigen Truppe in Cordhosen, die aus Hessen bzw. Stuttgart stammt und spendete zum Ende des Konzertes verdient herzlichen Applaus.

Neugierig geworden, dann schaut doch mal auf der Homepage vorbei – http://pitchforkandgunbrothers.de

Oder seht Euch das Live Video zu „Cry with the rocks – Robert McGee“ an.

Review: Christiane Hoppe (Copyright: About MusÏc)

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