Kris Roe – Konzert am 19.01.2016 im 1210 in Stuttgart

Kris Roe der Frontmann der Band The Ataris ist zur Zeit auf Solo Akustik Tour und machte einen Zwischenstopp im Stuttgarter Club 1210.

Etwas später als geplant startete das Konzert mit der Vorband Slimboy. Die Schweizer spielen Alternativ – Punk Rock und gaben sich trotz des kleinen Publikums sehr viel Mühe das Ding zu rocken. Und es gelang ihnen. Ihre Musik taugt zum moshen und Spaß haben.

Slimboy

Nach einer kurzen Pause kam Kris Roe auf die Bühne. Entspannt, gut gelaunt und locker machte er erstmal seinen Soundcheck. Dann begann er seine Akustik Show. Sein Set war gefüllt mit 15 Songs die größtenteils aus dem Repertoire seiner Band The Ataris stammten. Aber auch unbekannte Songs die es nie auf ein Album geschafft haben stellt Roe vor. Während seines Sets fühlt man sich geborgen und es kam einem vor als wäre man auf einem gemütlichen Wohnzimmerkonzert eines guten alten Bekannten – Kris Roe. Sympathisch nahm er gegen Ende des Sets auch Songwünsche aus dem Publikum entgegen. Zwischendurch witzelt er und verriet, dass The Ataris zur Zeit an einem neuen Album arbeiten sowie eine Vinyl mit unveröffentlichten Songs demnächst gepresst wird.

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Als Zugabe holte er sich seine Vorband Slimboy auf die Bühne und spielt gemeinsam mit ihnen zwei Ataris Songs. Natürlich dann im Punk Rock – Ataris Style.

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Leider war das Konzert am Dienstag Abend sehr schlecht besucht. Wie immer ist das sehr schade für die Künstler aber auch für das restliche Publikum. Wir fragen uns warum das Konzert so schlecht besucht wurde, Kris Roe’s Band The Ataris sind ja nun nicht ganz unbekannt und Akustik Konzerte in Stuttgart rar gesät. Lag es vielleicht an der Fliegerbombe, dem Wetter oder gar dem Feinstaubverbot? Schade. Aber dennoch war es ein sehr schönes Konzert und die Künstler machten das Beste aus der Situation.

Review/Photos: Stephanie Bauer (Copyright: About MusÏc)

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Kristopher Roe

Der Frontmann Kristopher Roe von The Ataris ist zur Zeit auf Solotour durch Europa. In Deutschland legt er drei Stopps ein und zwar in Berlin, Köln und Stuttgart.

 

Kristopher Roe of The Ataris will be playing all of your favorite The Ataris songs from „So Long, Astoria“, „Blue Skies“ and more.

 

Wed. Jan. 6th – Berlin, Germany – Ramones Museum
Sat. Jan. 9th – Vienna, Austria – B72
Sun. Jan. 17th – Zurich, Switzerland – Ebrietas
Mon. Jan. 18th – Cologne, Germany – Blue Shell
Tues. Jan. 19th – Stuttgart, Germany – 1210
Thurs. Jan. 21st – Milan, Italy – Circolone Di Legnano
Fri. Jan. 22nd – Bologna, Italy – Freakout Club
Sat. Jan. 23rd – Cesena, Italy – Vidia Rock Club
Sun. Jan. 24th – Rome, Italy – Alvarado Street Pub

 

Ihr könnt euch Songs von Kristopher Roe’s aktuellem Acoustic Album „Hang Your Head in Hope“ hier streamen oder downloaden.

 

Hudson Taylor – Konzert am 06.11.2015 im Stuttgarter 1210

Kennengelernt haben wir die Band durch eine gute Freundin, die uns vor drei Jahren die EP Battles von Hudson Taylor empfohlen hat. So schafften es die beiden Geschwister Harry und Alfie dann auch auf unsere iPods und waren zwar nicht ständig präsent, sind aber doch nie ganz in Vergessenheit geraten. Als wir entdeckten, dass die beiden in einem unserer Lieblingsclubs, dem 1210 in Stuttgart, spielen sollten, nahmen wir die Chance wahr, die Brüder endlich einmal live zu erleben. Auch sie gehören zu jenen Bands, die in ihrer Heimat durchaus größere Clubs und Hallen bespielen als bei uns in Deutschland. Inzwischen haben Hudson Taylor ein Debüt Album am Start – Singing For Strangers, eine Anspielung auf ihre Vergangenheit als Straßenmusiker. Doch auch wenn das sogenannten „Busking“ heute nichtmehr ihr Tagesgeschäft ist, bleiben sie ihren Wurzeln dennoch treu und nehmen sich fast in jeder Stadt die Zeit, ein paar Songs auf der Straße zu performen. So auch in Stuttgart, wo sie am vergangenen Freitag vor ihrer Headliner Show auf der Einkaufsmeile Königstraße musizierten.

Im Anschluss waren sie dann zu Gast im Club 1210. Gleich als wir ankamen, mussten wir feststellen – etwas ist anders als sonst! Eine lange Schlange stand vor dem Club und wie nicht anders zu erwarten waren die Gäste überwiegend weiblich und unter 30.

Vorband war der sympathische Stuttgarter Kilian Mohns. Mit seiner Akustik Gitarre und dem eingängigen Gesang stimmte er das Publikum perfekt auf den Hauptact ein.

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Inzwischen war die Location gut gefüllt und es dauerte nicht lange bis Hudson Taylor voller Enthusiasmus die kleine Bühne stürmten. Sie hatten jede Menge Spaß und erzählten, dass es ihre erste Show in Stuttgart wäre. Die Vorfreude auf diesen Abend war ihnen zweifellos anzusehen. Das Publikum schien bestens vorbereitet, denn schon beim ersten Gitarrenriff begannen alle mit den beiden zu singen. Das war kein Grölen, kein falscher Ton, kein Geschrei – sondern einfach nur perfekt abgestimmter Gesang, (Achtung schlechter Vergleich aber…) vergleichbar mit einem (Kirchen)Chor. Die Songs der beiden Musiker haben eine ganz eigene, besondere Stimmung hervorgerufen und wir konnten uns kaum daran erinnern jemals auf einem so harmonierenden und leidenschaftlichen Konzert gewesen zu sein. Die Brüder haben es wahrlich verstanden, das Publikum von der ersten Minute an für sich einzunehmen. Die Gäste legten ein für Stuttgart unfassbares Durchhaltevermögen an den Tag, was die Textsicherheit anging und daran waren nicht nur die überwiegend weiblichen Anhänger beteiligt, auch die Jungs sangen aus voller Kehle mit.

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Für diese Hingabe wurden die Fans dann auch reichlich belohnt. Gleich zu Beginn holten sie sich ein Mädchen mit Hudson Taylor T-Shirt auf die Bühne und ernteten für die Aktion kräftigen Applaus und Sympathiepunkte. Auch während des Konzerts gaben sich die Iren sehr publikumsnah und spielten ein paar ihrer Lieder im Straßenmusiker-Style, ohne elektrische Unterstützung, vom vorderen Bühnenrand aus. Zur Zugabe ging es dann sogar noch mitten in die Menge hinein, bevor die letzten Akkorde hinter der Theke erklangen. An diesem Abend flogen den Musikern sämtliche Mädchenherzen entgegen und wir wir sind uns sicher – auch die Männer haben ihr Herz, genau wie wir, an die beiden Brüder verloren.

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Selten haben wir ein so schönes, unaufgeregtes Konzert erlebt, an dem das gemeinsame Erleben im Vordergrund zu stehen schien. Selbst nach dem Konzert kamen die Musiker noch zu ihren Fans, machten Fotos, Small-Talk und ließen sich umarmen. Sehr sympathisch!

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Review Stephanie Bauer und Christiane Hoppe / Photos Stephanie Bauer (Copyright: About MusÏc)

Hudson Taylor

Die beiden Brüder aus dem irischen Dublin sind zur Zeit in Deutschland und den Niederlanden auf Tour. Mit im Gepäck haben sie ihr im Frühjahr erschienenes Debütalbum Singing For Strangers – Folk Pop vom Feinsten. In den UK sowie in ihrer Heimat Irland konnten die beiden schon einige Chart Erfolge feiern und bei uns in Deutschland sind sie auf dem besten Weg. Schon im Sommer brachten Hudson Taylor das deutsche Publikum bei den beiden Festivals Hurricane und Southside zum tanzen und abfeiern.

Ein absoluter Geheimtipp – also nichts wie hin!

Am Donnerstag den 05.November spielen sie die Volksbühne in Köln und am

Freitag den 06.November spielen sie im Club 1210 in Stuttgart.

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Tickets gibt es unter:

www.hudsontaylormusic.com/gigs  sowie   www.eventim.de 

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