Me And My Drummer – LOVE IS A FRIDGE

Am 12.02.2016 ist es endlich soweit – Mit „Love Is A Fridge“ erscheint das zweite Album des Berliner Duos Me And My Drummer. Gut drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debüts „The Hawk, The Beak, The Prey“ kann diese ganz besondere Band auf eine gleichermaßen schillernde wie rastlose Geschichte blicken.

Zusammen mit Klavier, Synthies und Schlagzeug windet sich Charlottes Gesang auch auf dem neuen Album wieder durch Höhen und Tiefen – die Geschichte der Neuerfindung moderner Popmusik wird fortgeschrieben. Musikalisch klingen die neuen Me And My Drummer noch etwas experimenteller und mehrdeutiger. Sie sind bunter, eklektischer und tanzbarer geworden. Außerdem gestattet sich die Band eine klangliche Öffnung und lässt Brandi – ab und an – eine drängende, mal folkige, mal grungige E-Gitarre spielen.

Es ist ein großes Vergnügen, unmittelbar am Austausch zweier fantastischer Musiker_innen teilhaben zu können. Hier gibt’s die Tourdaten:

12.02.2016 – DE – Berlin – Columbia Theater
13.02.2016 – DE – Hamburg – Kampnagel
14.02.2016 – DE – Bremen – Tower
15.02.2016 – DE – Köln – Luxor
16.02.2016 – DE – Essen – Weststadthalle
18.02.2016 – DE – Stuttgart – Wagenhallen
19.02.2016 – DE – München – Ampere
20.02.2016 – AT – Wien – B 72
22.02.2016 – CZ – Praha – Klub FAMU
23.02.2016 – DE – Dresden – Beatpol
24.02.2016 – DE – Jena – Kassablanca

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Juliette & The Licks

Achtung das Konzert von Juliette and the Licks in Stuttgart wurde verlegt! Und zwar findet es nun nicht mehr am 23.April statt sondern am 6.Mai 2016. Außerdem wurde das Konzert in Berlin hochverlegt ins Huxley’s.

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Get Well Soon – am 31.01.2015 in den Wagenhallen in Stuttgart

An welchen Wochentagen geht man am liebsten auf ein Konzert?
Freitag oder Samstag – kommt aber nur sehr sehr selten vor.
Dieses Mal aber war es wieder einer dieser seltenen Samstage. Konstantin Gropper alias Get Well Soon gab sich die Ehre in Stuttgart zu spielen. Tatsächlich kann man bei ihm von Ehre sprechen da er nicht nur jahrelange nicht mehr auf Tour gewesen war auch wird er als DER deutsche Künstler schlechthin bezeichnet. Der Mann der intelligente Musik in Deutschland macht, der Mann der jeden zum Nachdenken anregt. Hat er das nicht zuletzt damit unter Beweis gestellt, dass er das  Album von Casper Hinterland mit produziert hat. War das nicht auf der Eins und sowieso hat er nicht schon so vieles getan…

Get Well Soon

© {Get Well Soon – Konstantin Gropper – 2014 © Jens Oellermann Fotografie / Cityslang}

So kam es dann, dass die Wagenhallen ungewohnt gefüllt waren und das für einen Band, die ganz abseits des großen Hypes dahin schwebt. Das Publikum des Abends ist gut gemischt – jedoch sind keine kreischenden kleinen Mädels anwesend auszumachen. Vorband war(en) Vin Blanc/White Wine ich muss zugeben wir haben nur die letzten Songs mitbekommen aber das Publikum war eingegroovt und bereit für mehr.
A Special Night with Get Well Soon wurde uns versprochen. Das Konzert – speziell den eigentlich waren es drei kleine Konzerte. Das erste entsprach der EP The Lufthansa Heist. Das zweite der EP The Infinite Desire of Heinrich Zeppelin Alfred von Nullmeyer und das dritte Konzert – naaa? Der EP Greatest Hits plus allen großen Hits der eigenen Band. Wie großartig ist das fragt man sich? Und stehen dann neben einem zwei Engländer die das komplette Konzert abfeiern und überhaupt nur wegen Get Well Soon angereist sind, ja dann fühlt man einen gewissen STOLZ in sich aufsteigen. Auch wenn man das Konzert eher zu den ruhigen zählen kann, so war es doch sehr unterhaltsam und spätestens beim Pulp Cover Disco 2000 konnte jeder abzappeln.
Review: Stephanie Bauer (Copyright: About MusÏc)

Live vor den Hallen – The Pitchfork And Gunbrothers

Auch am Donnerstag 29.05.2014 war der Bereich vor den Wagenhallen wieder einladend geschmückt – Lampions, Liegestühle, Paletten, Biertische, eine Feuerschale und kleine Ausschankstellen mit Köstlichkeiten. Das Wetter hielt sich tapfer, wenngleich es hier und da zu tröpfeln anfing. Auch heute waren wieder viele Zuschauer mit von der Partie als gegen 20:00 Uhr die ersten Takte der Band The Pitchfork And Gunbrothers zu vernehmen waren.

Der Sound, eine Mischung aus handgemachtem akustischem Folk, Bluegrass und Singer-Songwriter Elementen. Alle Songs sind selbst komponiert und wurden mit viel Inbrunst und Herzblut, teilweise mehrstimmig, vorgetragen. Banjo, Fiddle, Gitarre, Bluesharp, Kontrabass und Gesang – die vier Folks überzeugten durch authentisches Auftreten in Wild West Manier und mitreißenden Takten. Kaum ein Zuhörer, der nicht unweigerlich mit wippte oder klatschte.

Dass der Versuch, einen Song gemeinsam mit dem Publikum am Lagerfeuer zu singen, nicht ganz so klappte wie gedacht, ist Nebensache. Die Zuschauer waren schon längst begeistert von der bärtigen Truppe in Cordhosen, die aus Hessen bzw. Stuttgart stammt und spendete zum Ende des Konzertes verdient herzlichen Applaus.

Neugierig geworden, dann schaut doch mal auf der Homepage vorbei – http://pitchforkandgunbrothers.de

Oder seht Euch das Live Video zu „Cry with the rocks – Robert McGee“ an.

Review: Christiane Hoppe (Copyright: About MusÏc)

Live vor den Hallen – BRTHR

Manche in Stuttgart erinnern sich vielleicht noch an die Veranstaltungsreihe „Live auf der Treppe“ vor dem Wilhelmspalais im Sommer 2013. Der letzte Sommer ist Vergangenheit, doch aufgrund der großen Resonanz wird vom Veranstaltungsteam mit der Konzertserie „Live vor den Hallen“, genauer gesagt den Wagenhallen, an das vielversprechende Konzept angeknüpft. Der Eintritt ist auch in diesem Jahr umsonst, eine Spende für den jeweiligen Künstler ist aber erwünscht.

Am gestrigen Mittwoch 21.05.2014 fand bereits das 4. Konzert dieser Art statt. Gegen 18:00 Uhr trafen die ersten Besucher ein, um es sich auf den Paletten und Liegestühlen im Biergarten vor dem Gebäude bequem zu machen und den herrlichen Frühsommer zu genießen.

Gegen 20:00 Uhr begann BRTHR (sprich BROTHER), ein junger Folk Musiker aus Stuttgart, dann zu spielen. Jeder Song ein Unikat, Folk der schönsten Form, reduziert auf das Wesentliche. Inspiriert wird BRTHR, mit bürgerlichem Namen Philipp Eissler, laut eigener Aussage von Bluesvätern wie Son House oder Robert Johnson, aber auch modernere Künstler wie The Tallest Man On Earth oder Bon Iver haben seine Musik geprägt.

Fast eine Stunde lang verzaubert er nicht nur das Publikum allein mit Stimme und Gitarre, sondern verleiht der Veranstaltung eine ganz besondere Stimmung, die auch nach dem letzten Schlussakkord noch zu spüren ist. Und so machen sich die meisten Besucher sichtlich beschwingt mit einem Grinsen im Gesicht auf den Heimweg, was definitiv dem jungen Künstler zu verdanken ist – und auch ein klein wenig dem ersten Vorgeschmack auf Sommer.

Wer mehr wissen möchte, schaut einfach mal auf der Homepage vorbei – www.brthr.de oder hört sich den Song „Sparks“ an.

Review: Christiane Hoppe (Copyright: About MusÏc)

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